www.sg-winz-baak.de
Schach in Hattingen
Der Verein stellt sich vor und informiert Mitglieder und Nichtmitglieder über sein Programm und seine Aktivitäten
Chronik der Schachgemeinschaft Winz-Baak
4. März 1948, Gründung der Schachgemeinschaft Winz-Baak
Gründungsversammlung
Abschrift des Protokolls

1. Protokoll über die Gründungsversammlung der Schachgemeinschaft Winz-Baak am 4.03.48. Es wurde seit einiger Zeit von mehreren Schachfreunden der Wunsch geäußert, die schon bestehende Schachgemeinschaft zu einem Schachverein werden zu lassen. Der Hauptanlaß zu diesem Schritt war, sich mit den Nachbarvereinen im Wettkampf zu messen. So hatte man sich am Donnertag, dem 4.03.1948 abends 20 Uhr beim Wirt Haarmann versammelt, um den Verein ins Leben zu rufen. Die Versammlung wurde von dem Versammlungsältesten Josef Pieper eröffnet, der die Versammlungsteilnehmer begrüßte und in kurzen Worten die Teilnehmer auf die Bedeutung der Vereinsgründung hinwies. Als Punkt 1 wurde die Wahl des Vorstandes auf die Tagesordnung gesetzt. Als 1. wurden die Schachfreunde Pieper und Gnepper vorgeschlagen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Schachfreund Gnepper einstimmig gewählt. Als sein Stellvertreter Schachfreund Pieper. Der zum 1. Vorsitzenden gewählte Schachfreund Gnepper übernahm dann die Leitung der Versammlung und ließordnungsmäßig über die aus der Versammlung heraus vorgeschlagenen weiteren Vorstandsmitglieder abstimmen. Durch einstimmigen Versammlungsbeschluß wurden als Vorstandsmitglieder gewählt:

1. Vorsitzender Willi Gnepper;
2. Vorsitzender Josef Pieper;
Schriftführer Albert Schwindt;
Kassierer Waldemar Haarmann;
1. Spielleiter Heinz Storksdiek;
2. Spielleiter Ernst Rund

Die Mitgliedsbeiträge wurden auf monatlich 0,50 RM festgesetzt. Als Aufnahmegebühr 1,00. RM. 67,00 RM wurden in der Gründungsversammlung als freiwillige Spende gesammelt und als Bestand dem Kassierer Haarmann übergeben. Auf Punkt Verschiedenes stand die Aufstellung zweier Kampfmannschaften, die in den am 14.03.1948 beginnenden Aufstiegskämpfen in der C-Klasse des Schachkreises Bochum aufgestellt und gemeldet werden sollen. Nachdem alle Formalitäten der Vereinsgründung erledigt waren, nahm der 1. Vorsitzende das Wort, um noch einmal jedem Schachfreund ans Herz zu legen, sein Bestes zu geben, damit der Verein blühe und gedeihe. Mit einem Hoch auf den neuen Verein und das Schachspiel wurde die Versammlung geendet.

Der Vorstand
gez. Willi Gnepper (Vorsitzender)
Satzung der Schachgemeinschaft Winz-Baak vom 04. März 1948

§ 1 Name, Sitz
1. Der Verein führt den Namen ''Schachgemeinschaft Winz-Baak''.
2. Der Sitz des Vereins ist Hattingen Winz-Baak.

§ 2 Zweck
1. Der Verein macht sich zur Aufgabe, das Schachspiel zu pflegen und zu fördern.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
    Zwecke im Sinne des Abschnitts ''steuerbegünstigte Zwecke'' der Abgabenordnung. 3.
    Der Verein ist selbstlos tätig;er verfolgt nicht inersterLinie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke  verwendet werden. Die
    Mitglieder erhalten keineZuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck derKörperschaft fremd sind, oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft steht jedem offen.
2. Ehrenmitglied kann nur werden, wer sich um den Verein besondere Verdienste erworben hat.
    Die Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder; sie zahlen keine
    Beiträge.
3. Die Aufnahme von Mitgliedern kann nur auf schriftlichem Wege erfolgen.
4. Neuaufnahmen werden in der nächsten Mitgliederversammlung bekannt gegeben.
5. Die Höhe und Zahlungsweise der Beiträge wird auf Vorschlag des Vorstandes von
    der Mitgliederversammlung bestimmt.
6. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres statt.
7. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand auf Verlangen von mindestens
    50 % der Mitglieder einzuberufen.
8. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftlichen Bescheid oder mündlich.
9. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter.
10. Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:
      a. Genehmigung des Jahresberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr.  
      b. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplanes für das kommende
          Geschäftsjahr.
      c. Wahl des Vorstandes,
      d. Beschlussfassung über Satzungs- Änderungen und aller vom Vorstand oder den
          Mitgliedern vorgelegten Anträge.
11. Die MV ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst
      ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als
      abgelehnt. Auf jedes Mitglied entfällt eine Stimme.
12. Über die Beschlüsse der MV ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und
     dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 4 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer,
    Kassierer, zwei Spielleitern, dem Jugendwart, und dem Pressewart.
2. Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Der
    Vorstand führt die Beschlüsse der MV durch und überwacht die laufende Geschäftsführung.

§ 5 Auflösung
1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken
    zu verwenden.
2. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung
    des Finanzamtes ausgeführt werden.

Hattingen, 04. März 1948
Vereinslokale
Die 1. Vorsitzenden
1948 Haarmann, Denkmalstraße
1950 H. Höhmann, Dahlhauser Straße 17
1953 Haus Krollmann, Bochumer Straße 45
1957 Heinz Rotthaus, Bochumer Straße 45
1960 Kurt Fechner, Bochumer Straße 45
1963 Willi Weiß, In der Delle 4
1990 Bürgertreff Rauendahlstraße 1
2001 Bürgertreff Oberwinzerfeld, Regerstr. 31/33
1948 Willi Gnepper
1953 Hans Ripper
1956 Erich Neuhaus
1957 Gerd Wieschermann
1960 Emil Gnäpper
1963 Erich Löhr
1963 Gerd Grevel
1973 25 Jahre, Jubiläumsfeier in der Gaststätte Weiß
1998 50 Jahre, Jubiläumsfeier in der Gaststätte Haus Benecken
1. Mannschaft
1948 C-Klasse
1951 B-Klasse
1954 C-Klasse
1955 B-Klasse
1956 bis 1960 Bezirksklasse
1961 bis 1967 Bezirksliga
1968 Bezirksklasse
1983 Bezirksliga
1984 Bezirksliga
1985 Bezirksklasse
1986 bis 1988 Bezirksliga
1989 Bezirksklasse
1990 bis 1992 Bezirksliga
1993 Bezirksklasse
1994 bis 1997 Bezirksliga
1998 Bezirksklasse
1999 bis 2003 Bezirksliga
2004 Bezirksoberliga
2005 bis 2007 Bezirksliga
2008 Bezirksoberliga
2009 Bezirksliga
2010 Bezirksliga
2011 bis 2012 bezirksoberliga
2. Mannschaft
1980 bis 1990 Kreisklasse
1991 Bezirksklasse
1992 bis 2004 Kreisliga
2005 bis 2009 Kreisoberliga
2010 Kreisliga
2011 Kreisoberliga
2012 Kreisklasse